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Liebe Kunstinteressierte! Hinweis auf die nächste Ausstellungseröffnung: Hertha Miessner >Along Paintings< (Digitale Collagen)  Eröffnung: 24.08.08, 16 Uhr Einführung: Dr. Peter Brinkemper Ausstellungsdauer: 24.08.08 bis 31.10.08  Teilnahme an der 19. Internationalen Photoszene Köln (01.09. – 01.10.2008) rasta-8 Hertha Miessner hat von 1990 bis 96 an der Münchner Akademie der Bildenden Künste Malerei und Lithografie studiert. Sie war Meisterschülerin bei Professor Helmut Sturm. Nach anfänglich figurativer, gestischer Malerei wurde ihre Malerei bald sehr stark von lasierenden Schichten, Überlagerungen, Überschneidungen von freien oder geometrischen Formen bestimmt. Parallel dazu hat sie angefangen die Techniken der Neuen Medien in ihre Arbeit zu integrieren, um neue Bilderfahrungen zu gewinnen. Sie gehört zu der Generation der Künstlerinnen, die über die Malerei zum Medium Fotografie und Neue Medien gelangten. Ihre Arbeiten stehen allein durch ihre Bildinhalte in der Tradition der klassischen Malerei, die zwischen gemalten Draperien und fotografischen Stillleben liegen, sich aber nicht endgültig einordnen lassen. Sie setzt modernste fotografische und digitale Techniken ein, um virtuelle Bildräume zu erzeugen, in denen alles in einer ahnungsvollen Schwebe gehalten wird. Sie hat damit eine neue eigene Ausdrucksform gefunden.  sky_d Ausgangsmaterial bei den ersten computerunterstützt erstellten Arbeiten war Bildmaterial aus der Kunstgeschichte, verbunden mit eigenen Fotografien, die in einem speziellen Zusammenhang standen. Sie führten durch einen digitalen Bearbeitungsprozess zu neuen Bilderfindungen. (Madonnen, LA.VENEZIA, Schatten) Durchgängiges Thema der Arbeiten von Hertha Miessner ist das Spiel mit Form und Transparenz, das Hineinschauen, Durchblicken, das >Innere ans Äußere heben<. Im Folgenden kamen malerische Streifenelemente auf durchsichtigen Folien als weiteres Ausgangsmaterial zu den digitalen Collagen und Bildobjekten hinzu. (Contrapositionen-noire, Contrapositionen-blanche, Dots) rasta-1 Mit unterschiedlichen Einblicken in das innere Spannungsgefüge eines einzigen Knäuels von Malstreifen werden durch speziell entwickelte Scan- und Digitalbearbeitung neue Bildräume in serieller Variation erzeugt. So entstehen in komplexen Prozessen des digitalen Fokussierens, Ausschließens oder Veränderns der Farben und Formen virtuelle, lichte oder dunkle Räume, die manchmal an ein barockes Bildszenarium erinnern oder sich in ihrer Formgebung entmaterialisieren. Teilweise verdichten sich diese Interieurs, sodass sie wiederum Assoziationen an figurative Elemente zulassen (Ghost, Nobody). In anderen Arbeiten lenken sie den Blick mit Hilfe transparenter Rasterungen in unterschiedliche Orte der Imagination.(Raster) In den jüngsten Bildern wird der Malgestus aus digitalen Chiffren evoziert. Erst in dem visuellen Kontext verbinden sich diese Chiffren zu einer imaginierten Bildlandschaft. Somit wird der Betrachter sehr stark in die virtuelle Bilderfindung mit einbezogen. (Chiffren, Landscapes, night-colour, Sky-chiffren) sky_b Hertha Miessner / Ausstellung in China während der Olympiade:  Für den von „Olympic Fine Art 2008“ von China international ausgeschriebenen, jurierten Wettbewerb zum Thema „China and the World“ hat Hertha Miessner eine neue Arbeit gemacht, die vom Komitee angenommen wurde. Die ausgewählten Werke aus vielen Ländern werden in Peking im Tai Miao Tempel in der „Verbotenen Stadt“, im China International Exhibition Center und im Olympic Village während der Olympiade vom 11. August bis 17. September gezeigt. Soweit man die Liste der Teilnehmer einsehen konnte, ist Hertha Miessner mit ihrer Arbeit “door“ die einzige Vertreterin aus dem süddeutschen Raum.   Anschließend geht die Ausstellung nach Shanghai, Hong Kong, Schweiz, Griechenland und in die USA. Es wird Pressevorführungen geben und ein Katalog erstellt, in dem bekannte chinesische und die ausgewählten internationalen Künstler gezeigt werden. Auf folgender Homepage sind alle Arbeiten und das ganze Programm zu sehen:  w w w . 2 0 0 8 a r t . o r g  Alle ausgewählten Arbeiten werden Teil einer permanenten Sammlung in Peking sein. Die Organisatoren haben die Künstler gebeten wegen des Erdbebens die Arbeiten der Sammlung zu schenken, statt sie anzukaufen, um einen Beitrag für die Erdbebenopfer leisten zu können, womit Hertha Miessner einverstanden war. Da sie für 10 Tage zur Eröffnung der Ausstellung in Peking am 11. 8.08 eingeladen ist, nimmt sie vom 6.8. bis 13.8. an den Aktivitäten dort teil, um ihre Arbeit als bayerische Künstlerin zu vertreten und China kennen zu lernen.   Wir freuen uns auf Ihren Besuch!  Galerie Benninger www.galerie-benninger.de Moltkestr. 99 (Belgisches Viertel) 50674 Köln
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